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Geschichte und Geschichten, Raitelsbergbunker

Die Raitelsbergbunker (6/1 und 6/2) wurden unter einer Grünfläche zwischen der Railelsbergsiedlung und der Hackstraße gebaut. Diese zwei Bauwerke in unmittelbarer Umgebung sind jeweils noch einmal unterteilt .In den Planungen von 1940 war auch in den direkt aneinandergebauten jeweils selbständige Bunker keine Verbindungen vorgesehen. Während des Bauens hat man dann doch eine Verbindung geschaffen, die jeweils mit Drucktüren verschlossen werden konnten. Wenn man es genau betrachtet, befinden sich unter dem Gelände somit vier autarke Bunker. Jeder Bunkerteil hatte auch seine eigenen Zugänge von mindestens zwei Stück.  Erbaut wurden die Bunker von der Firma Baresel. Die Decken der Bunker sollten eine Verstärkung von 1,60 Metern auf 2,50 Metern erhalten. Im Mai 1941 wurde diese Entscheidung revidiert, und es blieb bei den 1,60 Metern. Die bereits vorhandenen Moniereisen für die Verbindung zur Verstärkungsdecke wurden wieder beseitigt.

Der Bunker wurde für eine Belegung bei Luftalarm ab 17.September 1941 freigegeben, wenn die technische Einrichtung auch noch nicht komplett war.

Nach dem Krieg waren in diesen Bunkern in erster Linie gestrandete Wehrmachtssoldaten untergebracht. Damit sie sich überhaupt in Stuttgart aufhalten durften, haben viele als Arbeiter auf dem Bau eine Stellung angenommen.


Heute wird dieses Bauwerk von der Feuerwehr als Übungsplatz für Bergung und Rettung verwendet. Die sehr unübersichtliche Bauweise macht dieses Bauwerk zu einem interesssanten Testgelände.

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Raitelsberg erhält ein neues Notstromaggregat

2004 wurde das Notstromaggregat aus dem Marktplatzbunker ausgebaut und in den Raitelsbergbunker installiert. Bewerkstelligt hat dies der damalige Schutzraum - Betriebsdienst.