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Mit fluoreszierender Farbe hinterlegte Beschriftung über einer Türe
Geschichte und Geschichten Luftschutzrettungsstellen

Luftschutzrettungsstelle Kniebisstraße 2, 8. Luftschutzrevier 
Im Untergeschoss des Gebäudes waren in der ehemaligen Küche der SHD untergebracht. Es gab einen Operationsraum mit OP Tisch, eigene Apparaturen und ein Notstromaggregat. SHD Männer und Rote-Kreuz Schwestern waren nach einem festen Dienstplan ständig anwesend. Bei einem Alarm kamen Ärzte hinzu. Der Chef der Gruppe war Dr. Niemaier aus Gablenberg. Nach einem Luftangriff wurden hier die verletzten Personen angeliefert und erhielten eine erste Versorgung.4

Luftschutzrettungsstelle Schickardschule, 4. Luftschutzrevier
Diese Rettungsstelle war für den Stuttgarter Westen und wurde in den Kellerräumen der Schule eingerichtet. Es wurden Duschen zum dekontaminieren eingebaut, die auch heute, zwar nicht mehr funktionsfähig, vorhanden sind. Die Kellerfenster sind auch heute noch mit entsprechenden Luftschutzläden gesichert. Ein weiterer Zugang befindet sich in einem Gebäude in der Beerstraße. Von dieser Stelle startete auch der SHD West, der an dieser Stelle seinen Stützpunkt hatte. An den Wänden sind auch heute noch die Beschriftungen erhalten, wie ordnungsgemäß geduscht werden sollte. Die Räume waren auch elektrisch autark durch ein Notstromaggregat.                                                         
Rettungsstelle Schickardgymnasium

Hinweis an der Wand, wie effektives Duschen aussehen soll.


Duschkopf mit Ein/Aussteuerungskettenzug


Nozstromaggregat der Firma Deutz